Jugendfeuerwehr

Der Jugend gehört die Zukunft. Diese Floskel wird in Lichtendorf zur Realität, denn seit 1972 existiert im Löschzug Lichtendorf eine „Jugendabteilung“ – die Jugendfeuerwehr. Sie ist nicht nur ein Garant für qualifizierten Feuerwehr-Nachwuchs, sondern vor allem als soziale Einrichtung in Lichtendorf und Sölderholz ein wichtiger und anerkannter Teil der städtischen Jugendarbeit in Dortmund. Treffpunkt der Jugendlichen ist jeden zweiten Freitag von 16:30  bis 18:30 Uhr zum Übungsdienst am Gerätehaus.

Möchtest Du bei der Jugendfeuerwehr mitmachen? Dann komm vorbei oder melde Dich über Deine Eltern bei uns.


Gruppenbild aus dem Jahr 2008

Die Gründung der Jugendfeuerwehr Lichtendorf erfolgte erstmalig Anfang der 1970er Jahre aus der Tatsache heraus, dass die damalige Löschgruppe überaltert war. Dem Beispiel anderer Feuerwehren des Amts Westhofen folgend, wurde unter Betreuung von Löschzugführer Werner Kortschack sowie der Kameraden Winfried Sperlich, Ralf Heinsch und Bernd Hausner eine Gruppe Jugendlicher aus dem Dorf in den Feuerwehr-Dienst unterwiesen.

Auf Grund des erheblichen Freizeit- Einsatzes der Kameraden sprach es sich bei den Jugendlichen schnell herum, dass die Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Lichtendorf eine prima Alternative zur sonstigen Freizeitgestaltung war; schnell entstand auch eine Fußball-Mannschaft, denn sportliche Aktivitäten waren auch damals schon ein wichtiger Teil der Jugendarbeit. An den Wochenenden im Sommer fand demnach der Feuerwehr-Dienst auch schon mal im Hallenbad statt.

In den Ferien erfolgten Freizeiten – auch mit den Jugendlichen der befreundeten Feuerwehren aus Geisecke, Holzen, Villigst und Westhofen – in den Jugendherbergen in Nottuln bei Münster sowie zwei Jahre hintereinander an der Glörtalsperre in Breckerfeld. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren es Ferien mit bis heute unvergesslichen Erlebnissen! Große Bedeutung für die Kameradschaft innerhalb der Jugendfeuerwehrgruppe hatten auch die heute noch jährlich stattfindenden Leistungsnachweise.

Sie wurden damals noch auf dem Gelände der heutigen Parkplätze der Spielbank Hohensyburg abgehalten. Die guten Leistungen der aktiven Löschgruppe bei den Wettkämpfen – einem Sportteil, einem theoretischen Teil und einer Löschübung mit offener Wasserentnahmestelle und C-Rohr- Angriff auf drei Feuerstellen – spornten die Jugendfeuerwehrleute ordentlich an. Hiervon zeugen die vielen goldenen Leistungsabzeichen der heute noch aktiven Kameraden.


Wettkampf beim 111-jährigen des LZ Sölde

Mit der kommunalen Neuordnung 1975, der Eingemeindung von Lichtendorf in die Stadt Dortmund und der damit verbundenen Auflösung des Feuerwehrverbandes des Amtes Westhofen kam es auch zur Übernahme der Jugendfeuerwehr Lichtendorf in die Feuerwehr Dortmund. Die Jugendfeuerwehren Holzen und Lichtendorf sind die ersten Jugendfeuerwehren in der Stadt Dortmund überhaupt gewesen. Damals eine Sensation.

Gut 15 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 17 Jahren engagieren sich heute im Jahr 2010 in der Jugendfeuerwehr. Spiel, Spaß und Spannung und natürlich „richtige“ Feuerwehr gehören zum Alltag der jugendlichen Kameradinnen und Kameraden in Lichtendorf. Dabei stehen nicht nur Technik und Dienstvorschriften, sondern vor allem Spaß und Abwechslung auf dem Programm. Ziel ist es, dass die Jugendlichen das benötigte Wissen für ihren späteren Dienst in der Feuerwehr so spielend wie möglich erlernen. Natürlich gehören Feuerwehrgrundlagen zum Inhalt der Dienste – aber es werden auch persönlich – soziales Engagement und besonders Teamwork gefördert.

Geübt wird auch regelmäßig mit echtem Gerät. Das LF 16-TS kennen die meisten Mitglieder der Jugendfeuerwehr nur zu genau. Schläuche, Rohre und Leitern sind Ihnen bestens vertraut – die „Großen“ können ihnen bei Fahrzeugen und Geräten nichts vormachen. Und auch bei der persönlichen Ausrüstung stehen die Jungen den „Alten“ in nichts nach. Vom schützenden Schuhwerk über eine moderne und sichere Arbeitsuniform bis hin zu Helm und Handschuhen sind die jungen Kameraden gut ausgerüstet. Denn auch die Sicherheit spielt im Umgang mit Fahrzeug und Gerät eine überaus wichtige Rolle.

Auf zahlreichen Wettkämpfen glänzten die Lichtendorfer nicht nur mit dem Team ihres Löschzuges, sondern auch mit ihrer schlagkräftigen Jugendfeuerwehr. Zuletzt auf dem 111-jährigen Fest der Feuerwehr Sölde, die zwei Wettkämpfe veranstaltete – einen für die Jugendfeuerwehr, einen für die aktive Wehr. Selbstverständlich, dass die Lichtendorfer beide Pokale holten.


Eine Auswahl der Pokale, die die Lichtendorfer im Laufe der Jahrzehnte gewonnen haben.

Ihnen zur Seite stehen immer zwei Betreuer aus der aktiven Wehr des Löschzuges. Ein spezielles Schulungsprogramm der Feuerwehr Dortmund unterstützt die aktiven Kameraden dabei, sich für die Arbeit mit den Jugendlichen zu qualifizieren. Eins steht dabei immer im Vordergrund: Das Interesse für die Arbeit der Feuerwehr zu wecken und dem Nachwuchs auch Fähigkeiten für das alltägliche Leben mitzugeben.

Es werden aber auch außerdienstliche Aktivitäten wie z.B. gemeinsame Spiele- und Videoabende angeboten. Zu den freizeitlichen Highlights gehören die mehrtägigen Ausflüge der Jugendfeuerwehr in den letzten Jahren. Im Jahr 2003 besuchte eine Gruppe die Hansestadt Lübeck, 2004 gab es ein sommerliches Zeltlager am Sorpesee und im vergangenen Jahr wurde direkt an der Nordsee im schönen Norddeich gecampt. Alle drei Ausflüge waren ein voller Erfolg und kamen beim Nachwuchs gut an. Aber auch Tagesausflüge, z.B. zur Berufsfeuerwehr Witten oder in den Freizeitpark Movie-World nach Bottrop, werden regelmäßig veranstaltet. Wie schon damals in den 1970er Jahren steht eine abwechslungsreiche und sinnvolle Freizeitgestaltung fest auf den Dienstplänen der Lichtendorfer Jugendfeuerwehr. Wert wird dabei natürlich auch auf Spaß gelegt, aber noch viel wichtiger ist das gemeinsame Erleben und Kennen lernen von Neuem.


Gruppenbild aus den Gründerjahren (etwa 1975). Im Hintergrund: das alte LF 8 (BJ 1971)

Die Jugendfeuerwehr dient natürlich auch heute noch der Gewinnung von Nachwuchs für die aktive Wehr. Ohne die Jugendfeuerwehr würde der Löschzug Lichtendorf heute unter akutem Nachwuchsmangel und an Überalterung leiden. Durch die gute Jugendarbeit konnten in den letzten zehn Jahren beinahe 20 neue Kameraden im aktiven Löschzug begrüßt werden, von denen sich heute auch noch 15 im Löschzug aktiv engagieren. Auch in den nächsten Jahren werden wieder einige Kameraden die Volljährigkeit und damit das Einstiegsalter für die aktive Feuerwehr erreichen.

Nachdem die Jugendfeuerwehr vor wenigen Jahren auf Grund sehr vieler Übertritte in die aktive Wehr (sechs Wechsel in nur 18 Monaten) unter einem akuten Nachwuchsproblem litt, können wir uns aktuell wieder großer Beliebtheit erfreuen. Auch zukünftig freuen wir uns über jedes interessierte Mädchen und jeden interessierten Jungen, die Interesse an der Arbeit der Feuerwehr – und fast noch wichtiger: viel Spaß daran haben.

Leider ist die Größe unserer Jugendfeuerwehr begrenzt. Maximal 20 Jungen und Mädchen können gleichzeitig teilnehmen. Durch den regelmäßigen Übergang von volljährigen Kameradinnen und Kameraden in die aktive Wehr ist jedoch eins garantiert: Das Warten lohnt sich – schließlich ist bisher noch jeder Erwachsen geworden. Und nach mittlerweile 38 Jahren Jugendfeuerwehr können wir stolz sagen: Sie ist es auch – und irgendwie auch nicht (zum Glück).

Impressum

Diese Informationsseiten sind aus rein privatem Interesse entstanden.
Sie stellen kein offizielles Medium der Feuerwehr Dortmund oder
der Stadt Dortmund dar.

Dieses Angebot dient zur Mitgliederwerbung und zur Information
der Bürger von Lichtendorf und Sölderholz über den Löschzug Lichtendorf
der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so können Sie uns diese
per eMail an

mitteilen.

V.i.S.d.P.:
Michael Kulpok

Standort des Gerätehauses: Römerstraße 47, 44289 Dortmund.

Kontakt

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    Links

    Es gibt viele Seiten, die Sie interessieren könnten. Hier eine kleine Auswahl:

    „Dortmunder Seiten“
    Feuerwehr Dortmund (offiziell) www.feuerwehr.dortmund.de
    Jugendfeuerwehr Dortmund (off.) www.jugendfeuerwehr-dortmund.de
    LZ 11 – Sölde www.feuerwehr-soelde.de
    LZ 13 – Berghofen www.feuerwehr-berghofen.de
    LZ 14 – Syburg www.feuerwehr-syburg.de
    LZ 15 – Kirchhörde www.feuerwehr-kirchhoerde.de
    LZ 16 – Hombruch www.feuerwehr-hombruch.de
    LZ 17 – Persebeck www.loeschzug-persebeck.de
    LZ 18 – Oespel-Kley www.feuerwehr-oespel-kley.de
    LZ 19 – Lütgendortmund www.feuerwehr-luetgendortmund.de
    LZ 20 – Nette www.feuerwehr-nette.de
    LZ 21 – Bodelschwingh www.feuerwehr-bodelschwingh.de
    LZ 22 – Mengede www.feuerwehr-mengede.de
    LZ 24 – Asseln www.feuerwehr-asseln.de
    LZ 25 – Eving www.feuerwehr-eving.de
    LZ 28 – Holzen www.feuerwehr-holzen.org
    LZ 29 – Deusen www.feuerwehr-deusen.org
    Informative Seiten
    Deutscher Feuerwehrverband www.dfv.org
    Deutsches Rotes Kreuz www.drk.de
    Malteser Hilfsdienst www.malteser.de
    Arbeiter Samariter Bund
    Die Johanniter www.johanniter.de

    Rechtlicher Hinweis:
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    Rauchmelder

    Rauchmelder retten Leben oder: 5 Atemzüge bis zum Tod!

    Obwohl dies allen Menschen bewusst ist, scheitert es doch meist an der eigenen Bequemlichkeit Rauchmelder zu erwerben und anzubringen. Anschaffungskosten im Bereich von ca. 10€ pro Stück und 10 Minuten Zeit 2 Schrauben oder doppelseitiges Klebeband anzubringen sind keine Dinge der Unmöglichkeit.
    In Deutschland sind nur ca. 7 Prozent aller Privathaushalte mit lebensrettenden Rauchmeldern ausgestattet. Damit belegt die Bundesrepublik einen der letzten Plätze dieser Statistik der entwickelten Länder. Vorbild, auch auf Grund gesetzlicher Bestimmungen, sind die USA, Groß Britannien und Schweden. Hier sind in Privathaushalten zu 70 bis 95 Prozent Rauchmelder vorhanden.

    Die erschreckenden Zahlen und Fakten:
    –    Der Wohnungsbrand ist das häufigste Brandereignis, noch vor Pkw-Bränden oder sonstigen Kleinfeuern
    –    ca. 11.500 Wohnungsbrände allein in NRW pro Jahr
    Das sind 27% der wahrgenommenen Brandeinsätze
    –    60.000 Brandverletzte in Deutschland pro Jahr
    Darunter 6.000 bis 10.000 Schwerstverletzte
    –    600 bis 800 Brandtote pro Jahr in der Bundesrepublik
    Umgerechnet auf die Dortmunder Bevölkerung sind dies 3-4 Menschen pro Jahr
    –    480 Mio. Euro Sachschaden in der Hausratversicherung (Stand 2004)
    –    700 Mio. Euro Sachschaden in der Wohngebäudeversicherung (Stand 2004)
    (Zahlenquelle: Bundesamt für Statistik)

    Diese erschreckende Schadensbilanz könnte weitaus geringer ausfallen. Eigeninitiative oder gesetzliche Vorgaben werden hier gefordert. In einigen Bundesländern gibt es bereits die Rauchmelderpflicht, so dass der richtige Weg aus gesetzlicher Betrachtungsweise als eingeschlagen gilt. Für das eigene Bewusstsein ist jedoch noch ein jeder selbst verantwortlich.

    5 Atemzüge bis zum Tod
    Brandtote sind Rauchtote. Die wenigsten Menschen die bei einem Wohnungsbrand ums Leben kommen, werden Opfer der Flammen. Viel mehr sind sie bereits zuvor Opfer der giftigen Rauchgase geworden. Denn schon 5 Atemzüge in dichtem Qualm können zur Bewusstlosigkeit führen und somit Fluchtunfähig machen. Weitere 5 Atemzüge später kann die Konzentration der giftigen Gase im Körper so hoch sein, dass ein Mensch verstirbt. Vornehmlich Kunststoffe sind es, die die giftigen Gase bei einer Verbrennung freisetzen. Da Kunststoffe heutzutage in fast allen Materialien und Gegenständen des täglichen Gebrauchs vorhanden sind, sollte dieses Gefahrenpotential nicht unterschätzt werden.

    Nachts schläft der Geruchssinn

    Im Schlaf ist der Geruchssinn inaktiv. Dem Mensch ist somit nachts ein wichtiger Sinn genommen, die Brandgefahr zu erkennen, zu handeln und die Flucht zu ergreifen. Damit ist zu erklären, dass zwar nur 35% aller Wohnungsbrände in der Nacht ausbrechen, jedoch dabei 70% aller Brandtoten zu verzeichnen sind. So kann es sogar sein, dass der Mensch im Schlaf bereits die giftigen Gase einatmet und bewusstlos wird, bevor er überhaupt ein Feuer bemerkt und realisiert, dass er sich in akuter Lebensgefahr befindet.
    Rauchmelder ersetzen den Geruchssinn bei Nacht und wachen rund um die Uhr. Es gibt viele unterschiedliche Funktionsweisen von Meldern, eines haben sie jedoch alle gemein. Sie erkennen den Brandrauch frühzeitig und lösen akustischen Alarm aus. Dabei ist der Alarmton so durchdringend, dass schlafende Menschen zweifelsohne geweckt werden.
    Selbst hörgeschädigte oder gar taube Menschen müssen nicht auf diesen Schutz verzichten. Für sie gibt es speziell entwickelte Rauchmelder, die neben einem Alarmton zusätzlich über eine sehr helle Blitzleuchte und ein Vibrationskissen verfügen, welches mit ins Bett genommen werden kann.
    Brandopfer berichten häufig von drei Dingen:
    „Persönliche Gegenstände mit sentimentalem Wert – unwiederbringlich zerstört!“
    „Das Gefühl von Sicherheit – für immer verloren!“
    „Trotz besseren Wissen das eigene Leben gefährdet – aus Bequemlichkeit!“

    So weit muss es nicht kommen. Der gute Vorsatz beim nächsten Einkauf einen Rauchmelder zu erwerben reicht jedoch nicht aus. Handeln Sie!
    Ihre Feuerwehr steht ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Die Berufsfeuerwehr und auch die Freiwillige Feuerwehr Lichtendorf sind jeder Zeit Ansprechpartner und beraten sie gerne. Trauen Sie sich und sprechen Sie uns an!

    Artikel von Jan Gellusch

    Chronik

    Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr in Lichtendorf geht auf das Jahr 1908 zurück. Die damalige Gemeindevertretung beschloss, dass mit dem Jahreshaushalt von 19.000 Mark auch eine Feuerwehrspritze beschafft und ein neues Gerätehaus gebaut werden sollten. Die erste Feuerwehrspritze wurde bei der Firma Hoeing & Plug aus Köln gekauft.

    Allerdings gab es schon ein Jahr zuvor Bemühungen den Brandschutz in Lichtendorf zu verbessern. Zu dieser Zeit lebten etwa 1000 Menschen in Lichtendorf, das damals noch zum Amt Wellinghofen zählte, welches wiederum dem Kreis Hörde angehörte. Im Jahr 1907 fanden sich Bürger aus Lichtendorf und dem benachbarten Geisecke in der Gaststätte Eichmann zusammen, um über die Gründung einer Schutzwehr für beide Orte zu diskutieren. Die Geisecker Wehr verfügte bereits über eine eigene Spritze, die auch fest in Geisecke stationiert war. In Geisecke wie auch in vielen anderen Gemeinden wurde der Brandschutz schon viele Jahre vorher auf gut organisierte Beine gestellt, die Lichtendorfer Wehr ist im Vergleich zur Nachbarschaft erst spät gegründet worden.

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    Übung mit einer historischen Sprtize, ähnlich der aus dem Jahr 1908

    Durch die Anschaffungen im Jahr 1908 entschlossen sich die Lichtendorfer Feuerwehrmänner den Verbund mit Geisecke wieder zu lösen und gründeten offiziell die eigenständige Freiwillige Feuerwehr Lichtendorf. Unter dem Leitgedanken „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ verrichteten die Kameraden den Dienst am Bürger.

    Die erste große Bewährungsprobe gab es noch im selben Jahr, im Juli 1908, als das Haus des Bergmanns Quecke ein Opfer der Flammen wurde. Zwar war das Gebäude selber nicht mehr zu retten, das Vieh konnte jedoch rechtzeitig befreit werden. Auch in der Folgezeit wurde die Lichtendorfer Feuerwehr zu zahlreichen Bränden gerufen bei denen oftmals Hab und Gut der Bürger gerettet werden konnte.

    Im Laufe der Jahre wurden die Möglichkeiten der Feuerwehr durch das Erweitern der Feuerwehrausstattung und durch die Anschaffung von Schläuchen nach und nach verbessert. Bereits im Jahr 1926 platzte das Gerätehaus aus allen Nähten, ein Umbau war dringend erforderlich geworden. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Steigerturm errichtet, der zum einen zum Trocknen der Schläuche und zum anderen als Übungsobjekt diente.

    Der Brandmeister Heinrich Brauckhoff sorgte permanent durch seine Pflege und Wartung für einen einwandfreien Zustand des technischen Geräts. Regelmäßige Übungen im Umgang mit Pumpe und Schläuchen sowie körperliche Ertüchtigung am Turm sorgten für eine optimale Einsatzbereitschaft. Jedoch waren die personellen und technischen Kapazitäten bei dem einen oder anderen Einsatz nicht mehr ausreichend, Unterstützung aus den Nachbargemeinden musste her, um die Kooperation unter den Gemeinden zu verbessern und ein gemeinsames Vorgehen zu ermöglichen. Aus diesem Grund wurde schon am 3. Juli 1911 der Kreisfeuerwehrverband Hörde gegründet. Gemeinsame Übungen, Einsätze und Feuerwehrtage trugen erheblich zum guten nachbarschaftlichen Verhältnis der Wehren bei. Der Kreisfeuerwehrverband Hörde wurde 1929 aufgelöst, da der Landkreis Hörde ebenfalls aufgelöst wurde.

     


    Erstes Gerätehaus nach dem Umbau um 1928

    Die gute Zusammenarbeit machte sich bei zahlreichen Einsätzen bemerkbar:

    – 1921: Großbrand bei Hackenberg, Lichtendorf. Nachbarschaftliche Hilfe durch die Wehren Schwerte und Geisecke

    – 1923:  Brand auf dem Gehöft Naust, Lichtendorf. Unterstützung durch die Schwerter Wehr

    – 1933: Großbrand bei Schäfer, Ostberge. Auch hier unterstütze die Wehr aus Schwerte

    Die guten und freundschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarwehren werden bis in die heutige Zeit gepflegt und sind weiterhin sehr bedeutsam.

    Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begann für Deutschland ein dunkles Kapitel. Die vielen Gesetze hatten auch für die Feuerwehren große Auswirkungen. Die Feuerwehren waren ab sofort den Polizeibehörden unterstellt, zahlreiche Verordnungen sollten den „Einheitsfeuerwehrmann“ schaffen. Trotz dieser politischen Wirren stand für die Lichtendorfer Wehr nach wie vor die Hilfe für den Bürger im Unglücks- und Katastrophenfall an vorderster Stelle.

    Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieg 1939 und den folgenden Bombenangriffen durch die Alliierten begann auch für Lichtendorf eine sehr schwere Zeit. In zahlreichen Bombennächten wurde die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt, viele Gebäude, darunter das alte Schulgebäude, wurden zerstört. Der erste Angriff erfolgte bereits am 3. Juli 1941, einer der letzten britischen Angriffe zerstörte am 3. März 1945 das Gehöft des Bauern Peetz in Overberge. Der Feuerwehr Lichtendorf stand zu dieser Zeit nur eine Tragkraftspritze aus dem ersten Weltkrieg zur Verfügung und so waren die Feuerwehrmänner trotz aufopferungsvollem Einsatz meist hilflos im Kampf gegen die Folgen des Krieges.  Leider hat der Krieg auch Lücken in unseren Reihen hinterlassen. Einige Kameraden mussten im Krieg ihr Leben lassen.

     

    Nach Kriegsende 1945 stand der Wiederaufbau auf der Tagesordnung. Um die zahlreichen fruchtbaren Äcker in der Umgebung wieder nutzbar zu machen, wurden die vielen Bombentrichter beseitigt. Die alte Handdruckpumpe wurde durch eine Motorpumpe ersetzt und der Brandschutz langsam wieder aufgebaut.

    Der Wiederaufbau gestaltete sich in den ersten Jahren sehr schwierig. Die wirtschaftliche Situation war sehr schlecht, es fehlte am Nötigsten. Erst nach und nach konnten die für eine funktionierende Feuerwehr notwendigen Ausstattungsgegenstände wiederbeschafft werden. Dieser Neuaufbau dauerte bis in die 1950er Jahre an.

    Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 erfuhr das Land einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung, der sich auch auf die Feuerwehr ausgewirkt hat. Endlich konnten wichtige Ausrüstungsgegenstände beschafft werden. Auch waren regelmäßige Übungen und sogar Feuerwehrwettkämpfe wieder machbar.

    Bei den Wettkämpfen Mitte der 1950er Jahre konnten die Lichtendorfer Kameraden einmal mehr ihre hervorragende Leistungsfähigkeit beweisen. Bei Pokalwettkämpfen des Amtes Westhofen (neben Lichtendorf gehörten auch die Wehren Westhofen, Garenfeld, Wandhofen, Ergste, Geisecke und Villigst zum Amt Westhofen) wurden herausragende Ergebnisse erzielt.

    1956 war es dann soweit: vom Amt Westhofen wurde der lang ersehnte VW Bus mit Pumpe angeschafft. Für die Lichtendorfer Wehr bedeutete dies einen großen Fortschritt in den Punkten Mobilität und Flexibilität. Das kleine, kompakte Fahrzeug war besonders für die ländlichen Regionen gut geeignet. Das Fahrzeug leistete uns 15 Jahre lang wertvolle Dienste.

    Bei allem Diensteifer kam die Geselligkeit natürlich nicht zu kurz. Karnevalsveranstaltungen, Kameradschaftsabende, Ausflüge und viele andere Dinge waren nach dem Krieg wieder möglich und sorgten für eine ausgezeichnete Stimmung unter den Kameraden.


    Gruppenbild auf dem Schulhof (um 1965)

    Im Laufe der Zeit kam ein eher unerwartetes Problem auf die Feuerwehr Lichtendorf zu: Überalterung. Die meisten Kameraden waren Feuerwehrmänner aus der „ersten“ oder „zweiten“ Stunde, junger Nachwuchs war kaum zu finden. Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den Pokalwettkämpfen wieder. So konnte Lichtendorf Mitte der 1960er keine aktive Gruppe mehr stellen. Erst gegen Ende des Jahrzehnts kam der lang ersehnte „Nachwuchs“ in die Wehr. Die neuen Kameraden konnten bereits bei den Wettkämpfen 1969/70 und 1971 den ersten Platz bei den Wettkämpfen des Amtes Westhofen erringen.

    Die 1970er Jahre brachten für die Feuerwehr Lichtendorf viele tiefgreifende Veränderungen mit sich. Im Jahr 1971 wurde das neue Gerätehaus fertig gestellt. Im selben Jahr wurde auch der Fuhrpark deutlich aufgewertet. Ein neues Löschfahrzeug LF 8  ermöglichte noch schnellere und bessere Hilfeleistung für den Bürger.

    Im folgenden Jahr wurde in Nordrhein-Westfalen ein neues Feuerschutzgesetz verabschiedet. Dieses Gesetz legte strenge Altersgrenzen für aktive Feuerwehrmänner fest, was zur Folge hatte, dass der langjährige Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Lichtendorf, Oberbrandmeister Heinrich Humme, aus dem aktiven Dienst ausscheiden musste. Neuer Löschzugführer wurde der Kamerad Werner Kortschack.


    Einsatz in der Schulstraße um 1971

    Zur selben Zeit wurde auch die Jugendfeuerwehr gegründet. Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr konnten sich in dieser Einrichtung betätigen. Die Jugendfeuerwehr war lange Jahre lang der Stolz unseres Löschzuges, über lange Zeit konnte der Nachwuchs über diese Einrichtung gesichert werden. Einige Jugendfeuerwehrmänner der ersten Stunden sind auch heute noch im aktiven Löschzug tätig.

    Im Jahr 1975 trat die kommunale Neuordnung in Nordrhein-Westfalen in Kraft. Dies hatte für Lichtendorf und somit auch für die Feuerwehr große Auswirkungen. Die Gebiete nördlich der Autobahn waren ab sofort ein Vorort von Dortmund und gehörten nicht länger zum Amt Westhofen. Darunter hatten auch die Kontakte zu den anderen Wehren zu leiden. Zwar blieben die freundschaftlichen Beziehungen bestehen, jedoch ließ die Intensität verständlicherweise nach.

    Die Umgewöhnung an die neuen Verhältnisse gelang jedoch besser als erhofft. Das lag zum einen an dem offenen Empfang durch die neuen Nachbarwehren und auch an der positiven Einstellung der Berufsfeuerwehr Dortmund uns gegenüber. Der Löschzug Lichtendorf bildete zusammen mit den Wehren aus Holzen, Syburg, Berghofen und Hombruch die 5. Bereitschaft Dortmund.

    Auch die personelle Entwicklung war überaus positiv. Im Jahr 1983 taten 35 Feuerwehrmänner Dienst im Löschzug Lichtendorf. Diese Entwicklung hatte aber auch negative Auswirkungen: die Jugendfeuerwehr musste aufgegeben werden, da eine Übernahme der Jugendlichen in den aktiven Dienst durch die enorme Personalstärke nicht mehr gewährleistet war.

    Dafür gab es auf der technischen Seite wichtige Neuerungen: von Dortmund wurde uns ein Löschfahrzeug TLF 8 bereitgestellt und noch fehlende Ausrüstungsgegenstände an die Personalstärke angepasst. Im Jahr 1986 erlangte die zunehmende technische Aufrüstung einen vorläufigen Höhepunkt: in unserem Löschzug wurden die ersten tragbaren Funkmeldeempfänger ausgegeben. Diese Geräte ermöglichten auch eine Alarmierung ohne die gute alte Sirene. Da die Anzahl der Melder am Anfang sehr begrenzt war wurde jedoch auch weiterhin per Sirene alarmiert.

    Im Januar 1988 wurde der Grundstein für unser heutiges Gerätehaus an der Römerstraße gelegt, im Dezember des gleichen Jahres folgte die offizielle Einweihung und Übergabe des neuen Gerätehauses. Als „Geschenk“ bekamen wir von der Feuerwehr Dortmund einen neuen Rüstwagen RW 1 auf einem Unimog-Fahrgestell.


    Gerätehaus an der Römerstraße

    Am Ende des Jahrzehnts hatte der Löschzug 37 aktive Kameraden. Nach 18 Dienstjahren wurde 1989 das LF 8 abgegeben, im Gegenzug erhielten wir ein neues Löschfahrzeug LF 16 TS welches sich bis heute bei uns im Dienst befindet.

    Im Jahre 1990 wurde unser Fuhrpark weiter verjüngt, das alte TLF 8 ging außer Dienst und ein neues TLF 16/25 wurde in Dienst gestellt. Im Mai des Jahres wurde die Jugendfeuerwehr neu gegründet. Von den 11 Gründungsmitgliedern sind drei auch heute noch im Löschzug tätig.

    Im Jahr 1993 war es soweit: der Löschzug wurde zum letzten Mal per Sirene alarmiert. Nach dem 03. Januar 1993 wurden wir ausschließlich über die Funkmeldeempfänger alarmiert. Im gleichen Jahr kündigte Werner Kortschack seinen altersbedingten Rückzug als Löschzugführer an, sein Nachfolger wurde der Kamerad Bernd Hausner.


    Sirene für die Hosentasche: Firestorm mit Ladeschale

    In den nächsten Jahren hat sich die Personalstärke leider sehr negativ entwickelt. Nur dank einer verstärkten Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit konnte bis zum Jahr 1995 wieder eine Stärke von 28 aktiven erreicht werden.

    Unser Löschzugführer Bernd Hausner musste sein Amt 1997 aus beruflichen Gründen wieder zur Verfügung stellen, neuer Zugführer wurde der Kamerad Thomas Köhler.

    Im selben Jahr wurde auch die Alarmierung erneut umgestellt. Die Kameraden erhielten jetzt digitale Funkmeldeempfänger, die die Alarmierung noch zuverlässiger gemacht haben. Allerdings dauerte es noch bis zum Jahr 2001 bis alle Kameraden mit Meldern ausgestattet werden konnten. Bis dahin wurden die Kameraden ohne Melder klassisch über eine Telefonkette benachrichtigt. Dieses System hat sich jahrelang gut bewährt.

    Das Jahr 1998 brachte einige Neuerungen mit sich: zum einen erhielten wir wieder mal ein neues Fahrzeug. Das alte TLF 16/25 wurde gegen ein neueres getauscht. Zum anderen gingen die First Responder in Dienst. Die First Responder stellen die Hilfsfristen im Rettungsdienst in den Randgebieten der Stadt sicher und gewährleisten so eine fachgerechte Erstversorgung von Patienten. Die First Responder gewannen in den letzten Jahren große Bedeutung. Im letzten Jahr wurden über 100 Einsätze absolviert.

    Im Jahr 2002 wurde erneut ein neues Löschfahrzeug in Dienst gestellt. Ein „nur“ 4 Jahre altes LF 16/12 der Berufsfeuerwehr wechselte in unseren Löschzug. Die Ära der TLFs war damit endgültig vorbei. Auch bei der Ausstattung der Kameraden hat sich einiges getan. Für die Freiwillige Feuerwehr wurde neue modernste Schutzkleidung angeschafft. Gleichzeitig wurde die Ausbildung verbessert so dass die Einsatzfähigkeit und Schlagkräftigkeit der Freiwilligen Feuerwehr auch im 21. Jahrhundert gewährleistet wurde.

    In den folgenden Jahren gab es noch zwei weitere Wechsel in der Zugführung. 2003 übernahm Reinhard Brieke die Führung. Im März 2008 wurde der Kamerad Ralf Lemp neuer Löschzugführer in Lichtendorf.

    Das Motto unserer Gründer hat für uns nach wie vor Gültigkeit:

    Einsatzgebiet

    Es umfasst die Dortmunder Vororte Sölderholz und Lichtendorf
    im Stadtbezirk Aplerbeck. Das Einsatzgebiet wird im Norden von
    der Eisenbahnbrücke zwischen Sölderholz und Sölde begrenzt, im
    Süden von der Autobahnbrücke (A1) zwischen Lichtendorf und dem
    Schwerter Vorort Geisecke. Der Löschzug ist rund um die Uhr in Bereitschaft und stellt den ersten
    Abmarsch dar. Zur Unterstützung fährt bei jedem Löschzugeinsatz
    die Wache 3 (Neuasseln) der Berufsfeuerwehr Dortmund mit.

    First Responder

    Die First Responder-
    „Rettungsdienst“ für Lichtendorf und Sölderholz

    „Fliegende Notärzte“ – Wenn kein Notarzt verfügbar ist, werden die fliegenden Retter vom Christoph 8 aus Lünen (unten) oder des ITH vom Dortmunder Flughafen (oben) angefordert.

    Entstehungsgeschichte

    Ende der 1990er Jahre ergab sich eine große Neuerung in der Feuerwehr Dortmund. Auf Grund der steigenden Zahlen der Rettungsdiensteinsätze entstand eine Vision, die schnell auch in Lichtendorf Einzug nehmen sollte. Um in Dortmunds Vororten eine schnelle und adäquate Hilfe zu gewährleisten, wie es der Gesetzgeber fordert, erschuf man an verschiedenen Standorten der Freiwilligen Feuerwehr sogenannte „First Responder Gruppen“. So auch in Lichtendorf. Sinn und Zweck dieser Idee war und ist, sobald ein Rettungswagen bzw. ein Notarzt angefordert wird, speziell ausgebildete Wehrleute zu entsenden, die eine Erstversorgung und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen. Dies bescherte der FF Lichtendorf einen großen Zuwachs an Einsätzen in den vergangenen Jahren.

    Ausbildung

    Um zu garantieren, dass die alarmierten Kräfte nicht nur helfen wollen, sondern auch helfen können, wurden mehrere Kameraden zu Rettungshelfern ausgebildet. Diese Ausbildung, wie alle in der FF geleisteten Stunden, wurden ehrenamtlich abgeleistet. Die Rettungshelferausbildung umfasst 80 Stunden theoretische und 80 Stunden praktische Ausbildung. Dazu kommen jedes Jahr  vorgeschriebene Fortbildungsstunden. Auch Rettungssanitäter und Rettungsassistenten finden sich unter den Kameraden.

    Ausrüstung

    Als Grundausstattung dient jeder First Responder Gruppe ein Notfallkoffer, in dem Gerätschaften zur Kreislaufüberwachung, Atemwegsicherung, Medikamente, sowie Verbandmaterial enthalten sind. Dazu kommt Material zur Schienung von Frakturen, sowie ein Sauerstoffinhalationsgerät. Aus Privatgeldern der Kameraden wurde zusätzlich eine Baby- und Kindernotfalltasche beschafft, welche Materialien zur Lebenserhaltung von Kindern und Kleinkindern enthält, als auch „Werkzeug“ zur Entbindung. Pünktlich zur WM 2006 kam ein AED- Gerät (halbautomatischer Defibrillator) hinzu. Dieses Gerät ermöglicht eine Frühdefibrillation und trägt somit zu einer höheren Qualität einer Hilfeleistung bei Herz-/Kreislaufstillständen bei.


    Ein kleiner Teil der Ausrüstung: Notfallkoffer, Stiff Neck und das sogenannte „Sauerstoffbrett“

    Alarmierung

    Die Alarmierung erfolgt über die Feuer- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Dortmund automatisch, sobald Rettungsmittel ins Lichtendorfer Einsatzgebiet entsandt werden. Die „Freiwilligen“ sind also jeden Tag im Jahr 24 Stunden erreichbar und kommen bei Bedarf auch von zu Hause oder von der Arbeit zum Feuerwehrgerätehaus und besetzen dort ein Einsatzfahrzeug.

    Fahrzeug

    Mit einem 9 Tonnen schweren Löschfahrzeug werden die Einsätze gefahren. Teilweise stößt dies auf Verwunderung und man bekommt zu hören: „Ich hab doch den Notarzt gerufen und nicht die Feuerwehr!“. Um diesen Reaktionen ausweichen zu können und auch die teilweise schwierige Verkehrssituation durch falsch geparkte Autos zu umgehen, hofft der Löschzug immer noch auf ein kleineres und wendigeres Fahrzeug.